Pressemitteilungen 2013


Zeitungstexte stammen von der PNP - Passauer Neuen Presse

PNP 01.08.2013
Ein Prost auf das seniorenfreundliche Fest

Rund 650 Regener über 70 Jahre ließen sich gestern in der Pichelsteinerfesthalle gratis bewirten

Regen. Wie viele der eintreffenden Festbesucher die Bürgermeisterin wohl persönlich kennt? An die 650 Senioren über 70 Jahre begrüßt Ilse Oswald am Eingang zur Pichelsteiner-Festhalle, und gefühlt bei jedem zweiten bleibt es nicht beim Handschlag. Hier wird eine alte Dame herzlich umarmt, da bekommt ein gstandener Regener einen anerkennenden Schlag auf die Schulter: "A fesche Lederhos’n host heid o!"Regens Bürgermeisterin ist voll in ihrem Element, sie sprüht vor Elan – und das an Tag 6 des Regener Heimatfestes, an dem manche andere Dauer-Gäste schon leicht gezeichnet sind von den Strapazen. Die Arbeitsteilung bei der Seniorenbewirtung ist perfekt eingespielt. Kurt Fiederling und Helmuth Pfeffer sind streng, aber gerecht bei der Ausgabe der Markerl: 650 halbe Gickerl, 350 Portionen Würstl und 800 Halbe Bier sind eingeplant. Stadtpfarrer Josef Ederer, Pfarrsekretärin Maria Dachs und Rupert Betz vom Pfarrgemeinderat kümmern sich um die Verteilung der 800 Tafeln Schokolade an die Besucher.

Schon eine halbe Stunde vor Ausgabeschluss kann Fiederling zufrieden sein: "Der Besuch ist sehr gut heute", sagt er und schaut hinter sich in die Halle. Dass an diesem Tag alle Regener Senioren einfach nur ihren Hunger und Durst stillen, das wäre ihm zu wenig. Fiederling legt Wert darauf, dass die Beschenkten auf dem Fest zusammenkommen, gemeinsam ihre Brotzeit genießen. Und deshalb müssen die Senioren ihre Markerl auch persönlich am Halleneingang abholen.Aber freilich ist Fiederling in Härtefällen menschlich, einige Dutzend betagte Regener dürfen sich ihr Gickerl und ihre Halbe Bier nach Hause bringen lassen. Denn schließlich gehen schon traditionell 130 Portionen ans Regener Caritas-Altenheim, "und dort gibt’s ja auch Bewohner, die durchaus noch aufs Fest kommen könnten", meint Fiederling.Für Anna Brunnbauer und Josefa Prestel war das sowieso keine Frage. Die beiden wohnen in der seniorengerechten Wohnanlage am Auwiesenweg, da ist der Spaziergang zum Festgelände ein Muss. Und Anna Brunnbauer ist durchaus stolz darauf, dass man ihr ihre 82 Jahre nicht im geringsten ansieht. Jetzt freut sie sich schon richtig auf das halbe Gickerl, das die Kellnerin gerade serviert. Schon deutlich vor 11 Uhr waren die ersten Gäste an der Halle, und bei der Festküche Kagerbauer ist man ganz froh, dass man so früh schon die ersten Portionen auftragen kann. Denn sonst wäre die mittägliche Schlange vor der Ausgabe wohl noch deutlich länger.Auch Musiker Manfred Rauch, der zusammen mit seinem Kollegen Christian Hamel als "Noigal-Express" auf der Bühne steht, staunt, wie früh sich die Halle füllt. "Da hätten wir glatt schon früher anfangen sollen", meint er. Die beiden spielen den Senioren einige Stücke auf, bevor dann Bürgermeisterin Oswald, Pfarrer Ederer und Pichelsteiner-Präsident Walter Fritz die Senioren noch einmal ganz offiziell begrüßen. Die Kosten der Gratis-Bewirtung teilen sich alljährlich die Stadt, die Pichelsteiner und die Brauerei Falter. 

PNP 31.07.2013
Internationale Märkte – die Chance fürs Land der BayWa

Klaus Josef Lutz, Chef des Münchner Agrarunternehmens, sprach gestern beim Tag der Land- und Forstwirtschaft

Regen. Noch eine Stunde danach kommt Klaus Josef Lutz ins Schwelgen: So ein Empfang! Der Vorstandsvorsitzende der BayWa AG war gestern Hauptredner beim Tag der Land- und Forstwirtschaft am Pichelsteinerfest gewesen. Und hatte, vom Firmensitz München anreisend, als erstes ein großes Transparent seines Unternehmens und zwei Traktoren vorgefunden, werbewirksam arrangiert auf der Verkehrsinsel an der Tierzuchthalle. "So was würd’ ich mir in München auch mal wünschen", meint er augenzwinkernd zu den rund 300 Zuhörern im Faltersaal.Lutz spricht überaus leidenschaftlich und temperamentvoll, stellt aber zugleich klar, dass er "Quereinsteiger" ist. Der gelernte Jurist war lange Zeit Manager in der Verlagsbranche, seit 2008 steht der Münchner an der Spitze des Agrarunternehmens. Dass seine Branche für manche (grünen) Kreise ein rotes Tuch ist, damit geht Lutz geschickt um. "Als seinerzeit die Biermösl-Blosn ihr ,Gott mit dir, du Land der BayWa‘ sang, hat sich mein Vorgänger furchtbar geärgert", erzählt Lutz. "Heute sind wir stolz, dass wir quasi in der Bayernhymne vorkommen."

Lutz wiederum sieht bei einigen Positionen der Grünen für die Bundestagswahl rot. Ein komplettes Verbot der Massentierhaltung etwa hätte fatale Auswirkungen auf die Geschäfte der Agrarkonzerne wie auch auf den Wohlstand der Bauern, warnt Lutz. "Hier müssen wir Manager klar Stellung beziehen".Als Kerngeschäft seines Unternehmens nannte Lutz den Handel mit Getreide, mit landwirtschaftlichen Betriebsmitteln und die alternativen Energien. Für ihn sei von Beginn an klar gewesen: Die BayWa, ein genossenschaftlicher Betrieb mit 90-jähriger Tradition, müsse in den internationalen Handel einsteigen. Und so investiere man derzeit im Energieerzeugungssektor vor allem in den USA und im sonnigen Südeuropa – "weil in Deutschland derzeit keine Planungssicherheit herrscht." Unter Lutz’ Führung hat die BayWa zahlreiche Firmen-Übernahmen gestemmt. 2008 hat das Unternehmen 3,5 Millionen Tonnen Getreide vermarktet, 2014 werden es, bei über 16 000 Mitarbeitern, gut 30 Millionen Tonnen sein. "Man hat mir vorgeworfen, ich sei der Totengräber des genossenschaftlichen Gedankens", sagte Lutz, "aber Getreidehandel geht heute nur mehr international, im großen Stil."Mit dem Milchgeschäft hat die BayWa nichts zu schaffen, aber Lutz gab trotzdem eine Einschätzung dazu ab. Asien werde in den nächsten Jahren der Brennpunkt des Geschehens bleiben, mit steigendem Wohlstand wachse dort die Nachfrage nach hochwertigen Lebensmitteln. Und so habe es eine neuseeländische Milch-Genossenschaft zu enormem Erfolg gebracht. "In den asiatischen Markt muss auch die deutsche Landwirtschaft stärker einsteigen".Reich beschenkt wurde Lutz für seinen Vortrag von den Organisatoren des Landwirtschaftstages. Bauern-Kreisobmann Roland Graf und Kreisbäuerin Katharina Zellner überreichten ihm eine dekorative Kirschholz-Kugel, von Josef Steinhuber vom Landwirtschaftsamt gab es ein Bierkistl und ein Glasobjekt.Regens Bürgermeisterin Ilse Oswald hatte in ihrem Grußwort die 80-jährige Verbindung ihrer Stadt zur BayWa herausgestellt und die Einweihung des Neubaus im April erwähnt. Und dann ganz listig den Bezug zum Landwirtschaftsmuseum hergestellt – hier biete sich doch eine Zusammenarbeit an. Und Lutz zeigte sich nicht abgeneigt – man tauschte gleich Visitenkarten aus.Abschieds-Töne ließ Ernst Hinsken anklingen – schließlich war es der letzte von über 30 Landwirtschaftstagen auf dem Pichelsteinerfest, den er als Bundestagsabgeordneter miterlebte. Und mit Kurt Fiederling, Wolfgang Grüning und Josef Steinhuber hat Hinsken in dieser Zeit drei Chef-Organisatoren begleitet.Einen Überblick über die aktuellen Themen der Agrarpolitik gab abschließend noch Bauern-Bezirkspräsident Gerhard Stadler. Und überreichte an Michael Schmelmer ein Abschiedsgeschenk – der Drachselsrieder, 30 Jahre lang VlF-Kreisvorsitzender, gibt sein Amt ab und scheidet damit auch aus dem Kreisvorstand des Bauernverbandes aus. Eine Spende für die flutgeschädigten Landwirte an der Donau hatte der VlF-Kreisverband auch mitgebracht. Bei der Hofbesichtigung bei Hans Kraus in Schöneck waren 400Euro zusammengekommen, Resi Heimerl überreichte das Geld an Bezirksbäuerin Maria Biermeier. 

PNP 31.07.2013
Die Hände zum Himmel

Kindernachmittag mit großem Andrang beim Bonbonregen

Regen. Man muss schon fast ein bisschen Angst um das Drehleiterfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Regen haben, so bedrängt wird es gerade von den jungen Menschen auf dem Pichelsteinerfestplatz. Herbert Hirtreiter von der Feuerwehr hatte es auf den Platz rangiert, und vom Auto aus bringt Willy Schicker jetzt sehr begehrte Freifahrtscheine unters Volk. Und oben im Korb der Drehleiter steht Christine Limböck von den Pichelsteinern mit dem Feuerwehrmann Helmut Bledl und lässt Zuckerl auf den Platz regnen. Es ist ein Rennen und Stoßen, Juchzen und Fangen unter den Kindern. Es hat den Anschein, als hätten sie schon viele Monate lang keine Süßigkeiten mehr bekommen, so wild sind sie hinter den Bonbons her, die auf den Asphalt prasseln. "Zwölf Kartons mit je fünf Kilo", sagt Platzmeister Schicker zur Zuckerlmenge, die gestern verteilt wurde beim Kindernachmittag des Fests. Ein kleiner Bub robbt sogar unter dem Drehleiter-Fahrzeug herum, um sich noch ein paar Süßigkeiten zu sichern.Noch etwas heftiger ist der Andrang dann, wenn Willy Schicker in die Tasche greift, in der die Freifahrt-Tickets stecken. Chip für Chip, Ticket für Ticket lässt er in die Menge segeln, in der die Hände zum Himmel gehen. Insgesamt 1600 Tickets hatten die Schausteller spendiert. Ein großer Teil war schon am Wochenende unter den jungen Teilnehmern des Festzugs verteilt worden.
 

PNP 30.07.2013
Das 3000-fache "Und es schmeckt guad!"

Pichelsteinerkoch Günther Prinz bekommt viel LobPichelsteinerkoch Günther Prinz bekommt viel Lob

Regen. Jetzt wirkt er fast ein bisschen verlegen, als der Applaus einsetzt, und als ihm Festwirtin Elisabeth Falter noch dazu auf die Schulter klopft. Der Applaus gilt Günther Prinz, und er bekommt ihn, als er gestern kurz nach 13 Uhr durch den Pichelsteiner-Biergarten geht. Der Arbeitstag des Pichelsteinerkochs ist jetzt fast beendet, nur einige wenige Portionen werden noch aus den Warmhaltekübeln gekratzt, dann sind alle 3000 Portionen weg, die für das große Pichelsteineressen gekocht werden.So einen gut gewürzten Eintopf? Und das bei dieser Hitze? Das fragte ein besonderer Gast an diesem Pichelsteiner-Montag. Münchens OB Christian Ude, der aber nicht als Oberbürgermeister, sondern – es ist Wahlkampf – als SPD-Landtags-Spitzenkandidat gekommen war. Die Qualität des Eintopfs hat ihn dann aber doch überzeugt, so dass er sich bei Festkoch Günther Prinz persönlich bedankte.Und als sich die Festgemeinde für den Ausmarsch auf der Rathausauffahrt aufstellte, stoppte Ude kurz vor dem Brauereigespann. Die Rösser kamen ihm bekannt vor. Kein Wunder, denn sie sind ja jährlich beim Oktoberfest (ein Münchner Volksfest, ähnlich bedeutend wie das Pichelsteinerfest in Regen) im Einsatz. Und einmal zogen sie auch schon die Kutsche, in der der OB Ude saß.

Unter den Pichelsteinergästen war auch wieder MdB Ernst Hinsken, der auch schon beim Festzug am Sonntag dabei war, Minister Helmut Brunner und MdL Alexander Muthmann, eine große Delegation aus Regens Partnerstadt Roth, viele Vertreter von Behörden und Bundeswehr, Bürgermeister aus den Nachbargemeinden. 

PNP 30.07.2013
Dreharbeiten in der Limoküche

15 BR-Mitarbeiter sammeln auf dem Pichelsteinerfest Bilder und O-Töne für elf Minuten in der Abendschau

Regen. "40 Grod wer‘n ned glanga", schätzt Günther Prinz und wischt sich mit dem Handtuch über das schweißnasse Gesicht. Der Pichelsteiner-Festkoch beweist gerade sein Talent im Multi-Tasking: Mit beeindruckender Gelassenheit kocht er, unterstützt von Michael Köckeis, gerade für Tausende Regener und ihre Gäste das Mittagessen. Heute ist es nicht nur besonders heiß in der umfunktionierten Limoküche über der Abfüllhalle der Brauerei Falter, sondern auch richtig eng: Sieben Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks sammeln gerade Bilder und Töne für die "Abendschau", die zum ersten Mal live vom Pichelsteinerfest gesendet hat.Alle Beteiligten sind unter Zeitdruck. Der Festkoch, der seit 6.30 Uhr in der Küche steht, weil spätestens um 11.15 Uhr der berühmteste Eintopf der Region fertig sein muss. Während Moderatorin Anja Marks-Schilffahrt Günther Prinz vor laufender Kamera nach seinem Geheimtipp für das Original Pichelsteiner fragt, stoppt Redakteurin Silke Baier die Dauer des Interviews. Sie ist noch nicht ganz zufrieden: Das Gespräch hat zwei Minuten gedauert, obwohl laut Drehplan nur eineinhalb Minuten dafür vorgesehen sind. Also, alles noch mal von vorne. Auch vom Kameramann bekommt Prinz Anweisungen: In dem hinteren Kessel soll er noch mal rühren, dann die große Kiste mit den klein geschnittenen Karotten zur Hand nehmen und zwischendrin ins Mikrofon der Moderatorin erklären, worauf es beim Pichelsteinerkochen ankommt. Und nicht vergessen: Den Deckel des Kessels frühzeitig öffnen, damit der Dampf sich verflüchtigt und das Kameraobjektiv nicht komplett beschlägt.

Günther Prinz läuft der Schweiß übers Gesicht, er greift immer wieder zum Handtuch. Aus der Ruhe bringen lässt er sich nicht. Erstens hat er mit Michael Köckeis einen wertvollen Helfer. Und: Günther Prinz ist Kameras gewohnt. Dies ist sein zwölftes Jahr als Pichelsteinerkoch – und abgesehen vom letzten Jahr bekam er in der Limoküche noch jedes Jahr Besuch von Fernsehleuten. "Der macht das super", findet auch die Moderatorin. Sie war vergangene Woche schon einmal mit Kollegen von der Technik in Regen, um den Dreh vorzubereiten und ein Konzept auszuarbeiten. Nach diesem Konzept fängt das Team um Redakteurin Silke Baier jetzt Bilder und O-Töne ein. Los ging‘s schon am Samstag mit Dreharbeiten bei der Gondelfahrt. Gestern Vormittag standen die Dreharbeiten beim Pichelsteinerkochen auf dem Programm, dann der Auszug und das große Festmahl auf dem Festgelände, samt Umfrage unter den Besuchern. Interview-Partner der Moderatorin waren dann am Abend Festbräu Sepp Falter und Pichelsteiner-Präsident Walter Fritz.Der Aufwand für die Dreharbeiten ist enorm: Der BR schickte vier Übertragungswägen nach Regen und 15 Mitarbeiter, darunter wegen des weitläufigen Areals allein fünf "Kabler". Sechs Minuten und 30 Sekunden waren zwischen 17.30 und 18 Uhr in der Abendschau für das Pichelsteinerfest reserviert, vier Minuten und 30 Sekunden nach 18 Uhr. Und auch die Wettervorhersage kam gestern live aus Regen.Die BR-Mannschaft war übrigens nicht das einzige Fernsehteam, das Günther Prinz und Michael Köckeis beim Pichelsteinerkochen auf die Finger schaute. Kaum waren die BR- Mitarbeiter weg, rückte schon die Mannschaft vom SWR an. Dieses Team dreht gerade für die Serie "Eisenbahnromantik" einen Beitrag über die Waldbahn. Und da passen schöne Bilder vom größten Volksfest der Region auch ins Konzept. 

PNP 30.07.2013
"Made in Bayerwald" punktet weltweit . . .

. . . wenn der Rahmen stimmt: Drei Unternehmer berichten am "Tag der Wirtschaft" des Pichelsteinerfestes
Regen. Man hat’s nicht leicht als Vortragsredner, schon gar nicht beim alljährlichen Tag der Wirtschaft auf dem Pichelsteinerfest. Die Organisatoren hatten in diesem Jahr gleich drei Referenten eingeladen, zuvor hatte Pichelsteinerpräsident Walter Fritz zahlreiche prominente Besucher zu begrüßen, einige von ihnen zu Grußworten aufs Podium zu bitten. So dass spätestens Referent Nr. 3 unweigerlich schon mit dem großen Pichelsteiner-Essen in Konkurrenz trat.Firmen aus dem Bayerischen Wald, die weit über die Region hinaus erfolgreich aktiv sind – so leitete Walter Fritz den Vormittag ein. Das Bettenhaus Mühldorfer in Haidmühle ist so ein Unternehmen, ebenso wie die Firma Jander in Kirchberg und die Holzmanufaktur Liebich in Regen. Solche Firmen sind der Stolz der (lokalen) Politik, das ließen Regens Bürgermeisterin Ilse Oswald, Landrat Michael Adam und Staatsminister Helmut Brunner in ihren Grußworten durchblicken. Zugleich machen solche erfolgreiche Firmen auch Druck: Sie brauchen neue Gewerbeflächen, sie brauchen vor allem gute Anbindung an das Verkehrsnetz.
Letzteres sieht auch Mühldorfer-Geschäftsführerin Maximiliana Pangerl so. "Wir brauchen keine Subventionen, die machen uns kaputt", sagte sie an die Adresse der Politik, "bauen Sie lieber die Straßen aus."Dass ein Betrieb, der edle Betten an Spitzenhotels in aller Welt liefert, immer noch in Haidmühle arbeitet, das begründete Pangerl vor allem mit ihren rund 50 Angestellten. "Unsere wichtigste Ressource sind die unglaublich fleißigen, engagierten, heimatverbundenen Mitarbeiter." Freilich sei allerhand Umstellung nötig, wenn man voll ins internationale Geschäft einsteigt. So werde im Betrieb heute, bei 75 Prozent Export-Anteil, sehr viel Englisch gesprochen. Aber der feste Stützpunkt Haidmühle sei unverzichtbar für die "Power" des Unternehmens, sagt Pangerl, hier schöpfe man Kraft. Und können davon abgesehen auch hervorragendes Dreisessel-Quellwasser zum Federn-Waschen nutzen.
Etwas technischer geht es in der kunststoffverarbeitenden Firma von Kurt Jander in Kirchberg zu. "Ich liebe Kunststoff", sagt Jander, "und das seit 40 Jahren."Es geht dem Lehrbeauftragten an der Hochschule Deggendorf auch um Ehrenrettung, schließlich sei der Begriff Kunststoff vor allem in den 70er Jahren sehr negativ besetzt gewesen. "Dabei ist Kunststoff der Alleskönner schlechthin", sagt Jander. Er hat in Kirchberg schon vor 30 Jahren mit Utensilien für die Schweinebesamung angefangen, irgendwann kamen die Christbaumständer. Heute ist Jander mit 170 Mitarbeitern Zulieferer für das weltgrößte Kühlschrank-Werk (Liebherr), für den Autofilter-Hersteller Mann + Hummel in Frontenhausen und Shanghai, für VW und BMW . . . Ob seiner Branche nicht bald der zentrale Rohstoff, das Öl, ausgeht? Da macht sich Jander nach eigenen Worten keine großen Sorgen. Zum einen habe man in Deutschland beim Kunststoff mittlerweile einen Recycling-Grad von 95 Prozent – "und da muss die Welt auch hin." Und die "weiße Biotechnologie" biete ungeheure Chancen: So könne man etwa mit Bakterien Gammelfleisch in Ethen umwandeln, den Grundstoff für den wichtigsten Kunststoff Polyethylen.
Wirklich im Magen liegt Kurt Jander die schlechte Verkehrssituation seiner Firma. Von Hengersberg her sei alles bestens – bis auf die letzten 2,3 Kilometer. Und das bringe ihm bei neuen Aufträgen immer wieder Minuspunkte ein.Mit viel kleineren Stückzahlen hantiert Dr. Thomas Koy, Inhaber der Regener Holzmanufaktur Liebich mit rund 50 Mitarbeitern. Der Berliner hat die "Schachterlfabrik" vor drei Jahren übernommen und kräftig umgekrempelt. Von Holzverpackung in Massenfertigung hat er sich verabschiedet, hier könne man mit China und den gemeinnützigen Werkstätten nicht konkurrieren. Keinesfalls aber will er die erfahrenen Liebich-Leute missen, 50 Prozent der Mitarbeiter seien 20 und mehr Jahre in der Firma.Mittlerweile hat Liebich 520 Artikel im Sortiment, von der edlen Sekt-Kiste bis zur Verpackung für teure Mikrofone. Und Koy setzt eher auf kleine Stückzahlen, 90 Prozent der Produkte werden individuell für bestimmte Kunden hergestellt. Das Holz kommt aus der Region, betont Koy, auch auf so etwas legten Kunden aus Japan und den USA viel Wert.

PNP 29.07.2013
Der Festzug: Frisch, fromm, fröhlich, frei – und super-heiß

Die Pichelsteiner und der TSV Regen trotzen den tropischen Temperaturen
Regen. Max Pletl zuckt mit den Schultern. "Geht scho’; muaß geh!" sagt der Mann im Pichelsteinerkomitee, der für die gute Ordnung beim Festzug sorgt. Nein, an einen heißeren Festzug als an den gestrigen kann sich Pletl auch nicht erinnern. Packen das die Rösser, um 14 Uhr waren an der meteomedia-Wetterstation in Regen 34,7 Grad Celsius (im Schatten!) gemessen worden. "Na, koa Problem", meint Pletl, "de Rösser miassn ja ned schwar ziang."Er sollte Recht behalten. Den Tieren, die den großen Festzug am Laufen hielten, machte die Temperatur nicht viel aus. Eher schon den Zuschauern. Die standen in diesem Jahr bei weitem nicht so dicht, und wenn, dann suchten sie die wenigen Schattenplätze.Wer nicht gekommen war, der hat was versäumt. Einen der lebendigsten (und längsten) Festzüge der vergangenen Jahre. Gewidmet dem TSV Regen, der in diesem Jahr 125 Jahre alt wird. Und der nutzte die Chance, sich vorzustellen. Jeder Sparte war ein Wagen gewidmet, jede Sparte war mit einer Fußgruppe dabei. Ganz groß die Fußballer und die Turner, bei denen besonders die Damen in ihren eleganten Frisch-fromm-fröhlich-frei-Sommerkleidern eine sehr gute Figur machten. Eher klein die Eisschützen-Gruppe, bei denen der demografische Wandel mitmarschierte.
Seine Abschiedsfahrt als MdB genoss Ernst Hinsken in der Kutsche mit Minister Helmut Brunner und Landrat Michael Adam, der auch beim Pichelsteiner-Festzug eine rasante Karriere hingelegt hat. 2008, kurz nach seiner Wahl, war er noch als Taferlbua beim Wald-Verein dabei, jetzt sitzt er schon in der Ehrenkutsche.Ebenso wie der Macher des Festzugs, Manfred Homolka, der die Fahrt genießen konnte. Noch nie vorher hatte er für einen Festzug eine solche Masse an Figuren fabriziert. Ganze Mannschaften von Judokas, Fußballern, Biathleten, Langläufern und Alpinskifahrern hatte er aus den Styroporplatten geschnitten und angemalt. Und das als bekennender Sport-Verweigerer.
Insgesamt zogen an den Zuschauern drei Spielmannszüge, sieben Musikkapellen, 21 Festwagen, 26 Fußgruppen, vier Kutschen, der Zehnerzug der Brauerei und der Brauereiwagen vorbei. Und: Der Stadtplatz – es war der erste Festzug nach kompletter Fertigstellung – war eine hervorragende Kulisse für einen hervorragenden Zug. - lukDie RossererFolgende Pferdebesitzer haben ihre Rösser zur Verfügung gestellt: Franz Kreuzer, Zapfenried (Herold); Rudolf Hackl, Bärndorf; Ferdinand Marchl, Gehmannsberg; Gunther Schopf, Rinchnach (2x); Ludwig Sebald, Oleumhütte; Fred Ernst, Oberneumais (2x); Heinz König, Unterasberg; Michael Rankl, Griesbach; Alois Marchl, Schönanger (2x); Josef Boxhorn, Stein; Hans Hollmayr, Wetzelsdorf; Max Genosko, Kohlnberg (2x); Josef Pletl, Rohrbach; Hans Zitzler, Rinchnachmündt; Jakob Hackl, Wolfsberg; Ernst Pfeffer, Poschetsried; Josef Weiß, Rohrbach; Egon Probst, Unterried; Rudolf Weiderer, Schweinhütt; Hans Bartl, Gehmannsberg; Hans Pönn, Gehmannsberg; Martin Pauli, Katzenbach (2x); Paul Fuchs, Ried; Xaver Bauer, Klessing; Josef Schafhauser, Langdorf; Rudolf Hoidn, Untermitterdorf.
 

PNP 29.07.2013
Die Besonderheit der Pichelsteinernacht

Die Gondelfahrt am Samstagabend findet großen Zuschauerzuspruch

Regen. Sie haben ja keine Ahnung, die Zuschauer, die dichtgedrängt am Regenufer sitzen. Ruhig ziehen die Gondeln der Pichelsteiner-Gondelfahrt an ihnen vorbei. Die Aufbauten leuchten und glänzen und glitzern. Günther Arend von "Radio Pichelsteiner" informiert in wohlgesetzten Worten, wer für die Gondelfahrt verantwortlich ist, und was sich der Gondler-Chef Edwin Stoletzky dabei gedacht hat, als er das Thema "Besonderheiten des Bayerischen Waldes" umgesetzt hat.Aber wie gesagt, die Zuschauer, die da jetzt höflich applaudieren, haben keine Ahnung von der Hektik, die wenige Minuten vorher noch ein paar hundert Meter flussaufwärts geherrscht hat. Auf der Kurparkinsel werden die Gondeln zu Wasser gelassen, die Besatzungen entern die Boote – und am Mikro steht Renate Hanke und versucht, Ordnung in das Chaos zu bringen. Was nicht leicht ist, wenn die Gondel Nummer 6 schon abgefahren ist, während die Gondel 4 immer noch gemütlich ankert. Wenn auf der anderen Gondel verzweifelt versucht wird, den Stromerzeuger in Gang zu setzen, der aber störrisch ist wie ein Rasenmäher, dem das Benzin fehlt. Währenddessen verfängt sich die Besatzung einer Gondel am gegenüberliegenden Ufer im dichten Buschwerk und läuft Gefahr, die fragilen Styropor-Aufbauten zu zerzausen. Schließlich der Drache, das letzte der 14 Boote. Er nimmt ganz routiniert Fahrt auf, Kapitän Hans Eisner hat die Erfahrung vieler Gondelfahrten, und ihn schreckt auch nicht, dass Steuerfrau Sigrid Schiller-Bauer frech verkündet, dass der Eisner Hans an diesem Abend mit insgesamt vier Drachen unterwegs ist. Außer dem Feuer speienden Ungetüm finden sich drei Frauen auf dem Boot, die rudern.
Aber wie gesagt: Von diesen Kalamitäten auf der Kurparkinsel bekommen die Zuschauer nichts mit. Sie sehen zauberhaft illuminierte Kunstwerke, die über den Regenfluss schaukeln: Überdimensionale Schnupftabakgläser, eine Bärwurzerei oder einen Quarzsteinbruch, in dem Ludwig Schiller und Johannes Kronschnabl richtig Radau machen. Inklusive Pressluftbohrer und Dynamit-Einsatz – naja, nicht ganz, aber China-Böller krachen auch ganz schön."So vui wia scho lang nimmer", sagt Festkoch Günther Prinz zur Zahl der Zuschauer bei der Gondelfahrt, er muss es wissen, er hat ja schon über ein Jahrzehnt Erfahrung als Passagier. Ein Gradmesser für die Zuschauerzahl ist die Zeit, die man nach der Gondelfahrt benötigt, um über den Pichelsteinersteg zu gehen. Ungefähr eine viertel Stunde dauerte das am Samstagabend. An der Miene von Edwin Stoletzky ist abzulesen, dass auch der Gondler-Chef zufrieden ist mit seinem Werk. Wie immer betrachtet er es vom Wasser aus, er lässt sich rudern. 

PNP 27.07.2013
MOMENT MAL

wir geben zu, dass das Patriotenherz ein bisschen schneller geschlagen hat, als gestern der Kollege aus der Passauer Zentralredaktion angerufen und gesagt hat: "Du, das Pichelsteinerfest, das ist doch für den Bayerischen Wald ungefähr so bedeutend wie das Oktoberfest für München, oder?" Widerspruch nicht möglich; auch wenn das schmeichelnde Kompliment des Kollegen nicht ganz uneigennützig war: Er wollte, dass wir für den Bayern-Teil der Zeitung noch ein Bild und ein paar Zeilen vom Fest liefern. Machen wir glatt.Dass das Pichelsteinerfest in diesem Jahr wirklich ein bisschen Oktoberfest-Flair hat, ist auch einem Montags-Gast geschuldet. Einem legendären Anzapfer, der nicht nur der Parteizugehörigkeit nach, sondern auch beim Anzapfen ein Linker ist: Münchens OB Christian Ude. Ob er sich beim Pichelsteinerfest Anregungen für das Oktober fest holen will, wissen wir nicht. Könnte auch sein, dass der Besuch irgendwie mit dem Wahlkampf zu tun hat – oder damit, dass die Falter-Festhalle für ihn und die SPD ein gutes Pflaster ist. Im Landratswahlkampf ist Ude hier als Adam-Unterstützer aufgetreten. Das Ergebnis ist bekannt.Ein Novum ist auch, dass das Bayerische Fernsehen live vom Fest berichten wird. Schadet sicher nicht, wenn noch ein paar Leute mehr von außerhalb des Landkreises erfahren, was für ein ungewöhnliches und großes Heimatfest hier in Regen von einem ehrenamtlich wirkenden Verein, den Pichelsteinern, veranstaltet wird.Einen Maßstab, mit dem gemessen werden kann, ob ein Fest wirklich groß ist, hat jeder in der Tasche. Sie können mal an den Pichelsteiner-Abenden versuchen, rund ums Festgelände mit dem Handy zu telefonieren. Allermeistens ist das Netz überlastet.Noch eine Premiere gibt es: In diesem Jahr entfällt die Konkurrenz durch das Deggendorfer Volksfest – es ist gestrichen. Mit Sicherheit finden die Deggendorfer hier in Regen mehr als guten Ersatz dafür.Und jetzt bleibt zu hoffen, dass das Pichelsteinerfest 2013 ansonsten keine Schlagzeilen macht – mit Schlägereien, Trinkgelagen und Unfällen. Michael Lukaschik

PNP 27.07.2013
Zwei Schläge: Ilse Oswalds starke Vorhand

Bunter Ausmarsch zum Pichelsteinerfest – Viele Gruppen sind mit dabei

Regen. Vor dem Fass entspann sich eine kleine Diskussion. Zwei Schläge? Oder zweieinhalb, fast knappe drei? "Nein, zwei Schläge waren es!" setzte Pichelsteiner-Ehrenmitglied Kurt Fiederling der Diskussion ein Ende. Also: Mit zwei Schlägen hatte Bürgermeisterin Ilse Oswald den Wechsel ins Fass getrieben, gespritzt hat es so gut wie überhaupt nicht. So konzentriert war sie bei dem Akt, dass sie selbst gar nicht sagen konnte, wie viele Schläge es waren. Was den vielen Gästen in der Halle aber auch egal war. Sie warteten auf ihre erste Maß.Und waren nach dem Ausmarsch in die kühle Halle geströmt. Der Hochsommer machte den Ausmarsch nicht leicht. Für die Spielleute des Regener Feuerwehr-Spielmannszugs in ihren Landsknecht-Uniformen, für die Burgfreunde Weißenstein, gewandet in ihre groben Wollstoffe, für die Schützen aus Regen und aus Hildesheim.Pünktlich um 16 Uhr hatte Willy Ertl den dritten Böllerschuss abgefeuert, und mit einem "auf geht’s" hatte daraufhin Zeremonienmeister Max Pletl das Signal zum Abmarsch gegeben. Voran marschierte die Neue Stadtkapelle Regen, dahinter kam das Brauereigespann, das von Thomas Falter trotz bandagierten Daumens (Sehne durchtrennt) sicher kutschiert wurde, dahinter die Pichelsteiner und der Stadtrat sowie eine Abordnung aus den Partnerstädten. In der Ehrenkutsche, gefahren von Egon Probst, saßen die Pichelsteiner Ehrenmitglieder Kurt Fiederling, Manfred Homolka und Otto Pfeffer sowie Ehrenpräsident Karlheinz Stern.

Die Schützen marschierten gleich weiter zu ihren Ständen in der Tierzuchthalle, die Pichelsteiner und die Stadträte versammelten sich um das große Fass mit dem ersten Festbier – und vor der Schänke standen die Bedienungen Schlange, um die Dürstenden so schnell wie möglich zu versorgen.

PNP 27.07.2013
Pichelsteinerfest kommt im Fernsehen groß raus

Der BR berichtet am Montag live – Straßensperrung
Regen. Großer Auftritt im Fernsehen. Der Bayerische Rundfunk sendet am kommenden Montag, 29. Juli, die Abendschau (18 bis 18.45 Uhr) live vom Regener Pichelsteinerfest. Im Rahmen der Live-Sendung wird es mehrere aufgezeichnete Beiträge geben, die in den ersten Festtagen produziert worden sind. Ab Samstag sind BR-Teams beim Fest dabei. Angekündigt hat sich auch ein Fernsehteam des Südwestdeutschen Rundfunks (SWR), außerdem ein Team des Bayerischen Rundfunks, das einen Beitrag für die Sendung "Bayern feiern" drehen wird.Für die Live-Übertragung kommen vier Übertragungswagen nach Regen, die nah am Festgelände abgestellt werden müssen. Da es keine andere Möglichkeit gibt, werden sie in der Deggendorfer Straße im Anschluss an die Stellplätze für die Einsatzfahrzeuge stehen. Geparkt werden sie dort von kurz vor 12 Uhr bis etwa 19 Uhr. Um Verkehrsbeeinträchtigungen zu vermeiden, ist aus diesem Grund am Montag von 11 bis 20 Uhr die Deggendorfer Straße aus Richtung Bayerwaldstadion ab hinterer Einfahrt Festplatz für den Verkehr gesperrt, wie die Stadtverwaltung mitteilt.Die tägliche Sperrung von der Stadtplatzseite ab Hypobank wird an diesem Tag von 18 Uhr auf 12 Uhr (nach dem Ausmarsch) vorgezogen.

PNP 27.07.2013
Der harmonische Auftakt für das Fest der Feste

Regen. Offiziell beginnt das Pichelteinerfest am Freitag, aber zur Einstimmung der Besucher auf die Festwoche fand am Donnerstagabend im Kurpark-Pavillon der Stadt die traditionelle Serenade des Blasorchesters der Stadt Regen statt, unter der Leitung von Andreas Kroner. Bürgermeisterin Ilse Oswald begrüßte die Gäste, unter ihnen auch das Pichelsteinerfestkomitee mit dem Präsidenten Walter Fritz. Sie gab einen kurzen Vorausblick auf das Programm der nächsten sechs Tage. Der kurze Regenschauer vor dem Konzert brachte leider keine Abkühlung, aber trotz der sommerlichen Temperaturen waren gut 500 Besucher, darunter viele Feriengäste, Bürger aus Regen und der Umgebung gekommen, um dem Orchester bis kurz vor 22 Uhr zuzuhören und fleißig mitzusingen.Das Programm des Konzertes gestaltete sich abwechslungsreich und sprach sowohl Volksmusikliebhaber wie auch die Freunde des Jazz und Rock/Pop an. Bestens arrangiert und geprobt, merkte man den Musikern die große Freude an der Musik an. Belohnt wurde die exzellente Darbietung mit großem Applaus und nimmer enden wollenden "Zugabe, Zugabe"-Rufen
.

PNP 26.07.2013
Der sportlichste Festzug der Pichelsteinergeschichte

Manfred Homolka und sein Team haben die längste Gratulation für den Jubel-Verein TSV Regen gestaltet
Regen. Bei dieser Frage muss er jetzt doch ein wenig überlegen. "Bin i Mitglied? Ja, glaub scho, i bin ja in fast alle Vereine in Regen Mitglied", sagt Manfred Homolka, der also vermutlich auch beim TSV Regen Mitglied ist. In den vergangenen Wochen hat er auf jeden Fall sehr oft an diesen Verein gedacht. Der TSV Regen ist nicht nur der mitgliederstärkste Sportverein im Landkreis, der TSV Regen ist auch noch ein ziemlich alter Verein – der in diesem Jahr 125. Geburtstag feiern kann. Für das auf jeden Fall allerlängste Geburtstagsgeschenk sind Manfred Homolka, Erwin Ertl und ihre Helfer zuständig. So gut einen Kilometer lang wird es sein, und am Sonntag wird es überreicht: Der Pichelsteiner-Festzug widmet sich in diesem Jahr dem TSV Regen.

Bürgermeisterin und Pichelsteinermitglied Ilse Oswald hatte es sich gewünscht, der TSV sowieso. "Es hat keine lange Diskussion gegeben", sagt Pichelsteinerpräsident Walter Fritz dazu, man konnte sich im Komitee schnell auf dieses Thema einigen.

Und dann hat Manfred Homolka losgelegt, hat Sportlerfigur um Sportlerfigur aus Styropor ausgeschnitten und bemalt – nachdem er sich eine Liste mit den TSV-Sparten besorgt hatte. Die Liste war nicht mehr auf ganz aktuellem Stand, auch die Radsportabteilung stand noch drauf. Die schnittigen Rennradler in ihren bunten Trikots hat Homolka gleich als erstes fabriziert – und dann erfahren, dass sie aus der TSV-Historie stammen, die Sparte existiert nicht mehr. "Macht nix, dann wird eben auch die Historie mit dargestellt", sagt er.
"Do schau her", sagt er jetzt, als er neben dem Wagen mit der Winterlandschaft steht, "so stehen die Zuschauer, und dann kommt da der Wagen mit den Figuren." Der Leser muss sich jetzt Biathleten vorstellen, die, das Gewehr im Anschlag, am Schießstand stehen. Homolka erklärt, wie er die Styroporfiguren gestaffelt hat, damit sich ein lebendiges Bild entwickelt, wenn der Wagen an den Zuschauermassen vorbeirollt. Das geht nämlich recht flott – oft zu flott, um zu erkennen, wie fein ziseliert Homolka, Ertl und ihre Mannschaft die Landschaften gestaltet haben, in denen sich die Sportler tummeln, wie fein der Strich ist, mit dem Homolka die Sportler-Figuren bemalt hat.

Homolka ist jetzt schon ganz entspannt. "Alles ist fertig", kann er melden, und das sind immerhin 22 gestaltete Wagen. Sein Pichelsteiner-Präsident Walter Fritz kann ihn gar nicht genug loben wegen des Tempos, das die Festzuggestalter vorgelegt haben. 64 Elemente hat der Festzug, darunter vier Spielmannszüge und vier Blaskapellen, 14 Wagen, die dem TSV Regen und seinen Sparten gewidmet sind, dann natürlich die Festzug-Klassiker wie der Bundeswehr-Wagen, der Wagen der Freundesstädte, die Kutsche mit Ehrengästen – und natürlich der Zehnerzug, der in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem ganz fertigen Stadtplatz seine Runde drehen wird. Ganz besonders lebendig verspricht der Zug wegen der Fußgruppen zu werden. Jede Sparte des Jubel-Vereins wird mit einer Fußgruppe vertreten sein, die den Weg von der Panzerstraße zum Stadtplatz natürlich sehr sportlich zurücklegen wird.

Für die Festzugmacher gibt es vor dem großen Auftritt am Sonntag noch eine große Aufgabe. Am Samstag bekommen die Festzugwagen noch üppigen Blumenschmuck. Da kann es dann schon mal passieren, dass Homolka einen fertig geschmückten Wagen noch mal "ganz umreißt", weil dem Augenmenschen Homolka eine andere Farbzusammenstellung besser gefällt. Einer, der bei der Festzuggestaltung genau Buch führt, ist Max Pletl. Wie viele Wägen? Wie viele Kutschen? Welche Gespanne passen wohin, gibt es genug Rosserer, die auch im Trubel eines Pichelsteinerfestzugs, unter dem Lärm von klatschenden Zuschauern, unter den Klängen von Blas- und Spielmannsmusik nicht nervös werden? "Alles klar", vermeldet Pletl ganz knapp und mit der Routine von über 40 Jahren Pichelsteinerkomiteemitgliedschaft. Seit 1971 ist er dabei, Homolka seit 1974 – beide seit Jahrzehnten Aktivposten im Komitee. Man muss nicht Hellseher sein, um zu prophezeien, dass es kaum Pichelsteiner-Mitglieder geben wird, die die beiden da überflügeln.


PNP 24.07.2013
Pichelsteinerfest: Feste Regeln für die letzte Maß

Lange juristische Auseinandersetzungen zwischen einem Anlieger, der Stadt und den Pichelsteinern hat es zum Thema der Sperrzeit für das größte Heimatfest im Bayerischen Wald gegeben. In einem Vergleich haben sich die Parteien auf einen Kompromiss geeinigt.In der Pichelsteiner-Festhalle ist um 23.45 Uhr Ausschankende, ebenso an der TSV-Bar im Freigelände. Um 24 Uhr ist an diesen beiden Stätten Veranstaltungsende. In der Tierzuchthalle ist um 0.15 Uhr Ausschankende und um 0.30 Uhr Veranstaltungsende."Jetzt müssen wir nur noch darauf achten, dass die Zeiten eingehalten werden", sagt Pichelsteinerpräsident Walter Fritz, der auch auf das umfassende Angebot der Regener Gastronomen verweist. Es gibt Bars, die spezielle After-Pichelsteinerfest-Partys anbieten, bei denen bis morgens um 5 weitergefeiert werden kann
.

PNP 24.07.2013
Pichelsteiner-Serenade mit gepflegter Blasmusik

Regen. An diesem Donnerstagabend, 25. Juli, lädt das "Blasorchester der Stadt Regen" unter der Leitung von Andreas Kroner wieder zu seiner Pichelsteiner-Serenade im Kurpark ein. Das Ensemble stimmt seit mittlerweile 18 Jahren beim Kurpark-Pavillon mit einer Mischung aus symphonischer und traditioneller Blasmusik ganz zwanglos auf den sechstägigen Feier-Ausnahmezustand ein. In behaglicher Biergarten-Atmosphäre inklusive Bewirtung hat man hier noch einmal Gelegenheit, gepflegte unverstärkte Blasmusik zu genießen.Beginn ist um 19 Uhr mit einem etwa eineinhalbstündigen Konzertprogramm. Anschließend wird eine kleinere Gruppe aus den Reihen des Orchesters für die weitere Unterhaltung der Gäste sorgen. Und das Wichtigste: Bislang haben sich die Musikerinnen und Musiker von keiner noch so widrigen Witterung von ihrer Pichelsteiner-Serenade abhalten lassen!
.

PNP 22.07.2013
Von Bärwurz, Quarz und wilden Wölfen

Große Gondelfahrt am Samstag, den 27.7.2013
Mensch, was liegt denn da in der Mörtelwanne? Muss man sich jetzt Sorgen machen um die Gestalter der Pichelsteiner-Gondelfahrt? In der Wanne liegen gut ein Dutzend Steingut-Bärwurz-Flaschen. Alle leer. "Naa, de hamma ned mia austrunga", sagt Edwin Stoletzky, als er den skeptischen Blick des Gastes bemerkt. In Wirtshäusern haben sie sie gesammelt, die braunen Flaschen, wie er erzählt. Es sind Requisiten für die Gondelfahrt 2013, denn die steht unter dem Motto "Besonderheiten aus dem Bayerischen Wald". Zweifellos gehört der Bärwurz mit seinem ziemlich unbeschreiblichem Geschmack zu den Besonderheiten, die die Menschen im Bayerischen Wald hervorgebracht haben. Eine komplette Bärwurz-Brennerei wird am kommenden Samstag über den Regenfluss schippern. Ebenso der Meiler eines Köhlers, der auch noch richtig rauchen soll. Mit Feuer? "Na, zu gefährlich, da müssen wir schon mit Trockeneisnebel arbeiten", erläutert Stoletzky, der mit seinen Mitarbeitern seit Mai fast jeden Tag in der Halle in Oleumhütte ist, um die Gondeln aufzubauen.Stoletzky schnappt sich einen Stapel Styropor-Platten, "fürn Steinbruch", sagt er. Denn welche Besonderheit zieht sich quer durch den gesamten Bayrischen Wald? Der Pfahl aus Quarzgestein. Und so muss natürlich auch ein Quarz-Steinbruch auf ein Boot. Die Schnupftabak-Herstellung ebenso, und dann auch die Regener Besonderheit der Bierkeller. Vermutlich wird es auf diesem Boot am Samstag ganz gemütlich-lustig zugehen, denn das Personal wird von den Experten der Postkeller-Freunde gestellt. Eine richtig laute Gondel ist dieses Mal auch dabei: Wolfauslasser, die aus March, werden den Wolf vertreiben. Der Wolf auf dieser Gondel kommt dem Betrachter bekannt vor. Ja, vor einigen Jahren fuhr das Wolfs-Bild einmal beim Festzug mit, gemalt von Manfred Homolka ist das heulende Tier. Das spricht für die Zusammenarbeit zwischen Gondlern und Festzug-Machern, bei denen Manfred Homolka der Chef ist.
Treue Gäste auf dem Pichelsteinerfest sind die Bodenmaiser Knappen mit ihrer Kapelle. Über Jahrhunderte habe die Bodenmaiser Bergleute wertvolle Rohstoffe aus dem Silberberg geholt, weswegen dieser Berg auch mit dabei sein wird bei der lichterglänzenden Fahrt über den Fluss. Der Berg ist nicht ganz echt, die Bergleute aber natürlich schon, richtige Bodenmaiser Knappen mit ihren schmucken Uniformen.Eine Zitterpartie war die Gondelfahrt in den vergangenen Jahren mehrmals wegen der unsicheren Wetterverhältnisse. In diesem Jahr haben die Pichelsteiner schon fest einen Ersatztermin eingeplant. Sollte die Gondelfahrt am Samstag, 27. Juli, wegen des Wetters nicht stattfinden, so steht als fester Ausweichtermin der Montagabend fest. "Auch wenn der Aufwand beim Verschieben groß ist", wie Stoletzky sagt. Die Gondeln, die im Lauf des Samstag auf die Kurpark-Insel gebracht werden, müssten nachts bewacht werden, wenn sie bis zum Montag an der Kurpark-Insel ankern.

PNP 15.07.2013
Wasser-(spiele) marsch!

Schwerarbeit: Die Pichelsteiner und die Helfer vom THW haben die Wasserspiele im Regen verankert

Regen. Schon an der Ortseinfahrt an der Ruselstraße ist es sichtbar: Das Pichelsteinerfest kann nicht mehr weit sein. Seit Samstag schwimmen die tonnenschweren Wasserspiel-Elemente im Regenfluss.Helmuth Pfeffer ist ein wenig überrascht, als er auf die Uhr schaut. Kurz vor elf Uhr am Vormittag ist es; und das letzte große Teil der Pichelsteiner-Wasserspiele hängt schon am Haken des Schiller-Schwerlastkrans. Mehr als sechs Tonnen schwer sind ale Anlagen miteinander. "Heid geht’s echt schnell", sagt Pfeffer und schaut ziemlich zufrieden unter dem Schild seiner Kappe hervor. Armin Pfeffer dirigiert das schwebende Wasserspiel mit Hilfe eines Seils an die richtige Position, ganz sanft setzt es im Wasser auf. Und gleich kommt Henry Muggenthaler mit dem THW-Schlauchboot angepaddelt. Das Metall-Monstrum wird an den Haken genommen, die letzten Meter der Reise werden auf dem Wasserweg angetreten, vor der Regenpromenade wird das Element verankert. Und dann muss "nur noch" angeschlossen werden. Steuerung, Strom für die bunten Lampen, Druckluft. Ungefähr 1,7 Kilometer Kabel schlängeln sich im Regenfluss von den Wasserspielen in Richtung der Sparkasseninsel, auf der das Gehirn der Wasserpiele steht. Schaltschränke, in denen die Steuerung für die Pumpen und die Lampen steckt. Elektrikermeister Georg Wenig hat hier den Durchblick, und in den kommenden Tagen wird das Pichelsteinermitglied Wenig nicht wenige Abende hier auf der Insel verbringen, um die Feinabstimmung der Anlage zu erledigen.

Ein paar Meter flussabwärts ist gerade ein anderer Elektrikermeister im Einsatz, Pichelsteinermitglied Hermann Keilhofer. Er hat einen Spontan-Einsatz an diesem Vormittag. Normalerweise hängt der Anschlusskasten, der das Wasserspiel unterhalb der Pichelsteinerbrücke mit Energie versorgt, an einer Weide am Flussufer. Aber die Weide gibt es nicht mehr, sie ist gefällt worden. Der Kasten bekommt einen neuen Platz, aber das Anschlusskabel reicht vom Verteilerkasten nicht so weit. So müssen Hermann Keilhofer und Christoph Maier ran, um es zu verlängern.
Für eines der vier Wasserspiel-Elemente ist das Pichelsteinerfest 2013 das letzte, es wird ausrangiert. Zum Teil über 60 Jahre alt sind die Rohre, der Rost hat dran gefressen. Der Ersatz steht schon bereit, das größte Projekt, das Helmuth Pfeffer in seiner Pichelsteiner-Zeit gestemmt hat. Aber jetzt muss erst mal das Pichelsteinerfest 2013 mit den Fontänen und den Lichtern der Wasserspiele verzaubert werden. "Des kriang’ma scho", sagt Pfeffer mit der der Ruhe, die sich aus jahrzehntelanger Wasserspiele-Erfahrung speist.

PNP 11.07.2013
Große Ehre für den Mann der Finanzen

Die Pichelsteiner ernennen Otto Pfeffer zum Ehrenmitglied
Regen. Es hat in den vergangenen gut 20 Jahren einige Male Pichelsteinerkomitee-Mitglieder gegeben, die Otto Pfeffer nicht gerade in den höchsten Tönen gelobt haben. Wenn der immer ganz genaue Begründungen haben wollte, warum er höhere Summen aus der Pichelsteiner-Kasse rausrücken sollte. Als gelernter Banker und langjähriger Bank-Vorstand hat Pfeffer gelernt, mit Geld umzugehen, 22 Jahre lang war er der Schatzmeister der Pichelsteiner. Bei der Mitgliederversammlung im Frühjahr ist Markus König – auch ein gelernter Banker – zu Pfeffers Nachfolger gewählt worden.Im Rahmen der Pichelsteiner-Bierprobe ist Pfeffer wegen seiner Verdienste um die Pichelsteiner zum Ehrenmitglied ernannt worden. "Ich hätte die Ehrung noch nicht erwartet, eigentlich fühle ich mich noch jung", sagte Pfeffer, der gerade dabei ist, seinen Nachfolger einzuarbeiten. Ganz passiv ist er ja sowieso nicht bei dem Pichelsteinern, er sitzt im Gondelausschuss. Überreicht haben die Urkunde, die ihn zum Ehrenmitglied macht, Pichelsteiner-Präsident Walter Fritz und Vizepräsident Josef Steinhuber. "Du hast die Kasse immer gut geführt, so gut, als wäre sie deine eigene", lobte Fritz den Hüter des Geldes.

Ausgezeichnet wurde im Rahmen der Bierprobe auch noch Ehrenmitglied Kurt Fiederling, der dem Komitee bereits seit 40 Jahren angehört. "Und die 50 Jahre machst Du auch noch voll", meinte Bürgermeisterin Ilse Oswald bei der Gratulation.30 Jahre beim Komitee ist Festwirtin Elisabeth Falter. Sie erzählte von der Aufnahmeprozedur. Damals, vor 30 Jahren, gab es nur eine Frau im Komitee, das war Rektorin Julianne Obermaier. Und als das Komitee über die Aufnahme von Elisabeth Falter abstimmte, gab es eine Gegenstimme – von Elisabeth Falters Mann Sepp Falter.20 Jahre beim Komitee ist Platzmeister Willy Schicker, seit zehn Jahren dabei ist Vizepräsident Josef Steinhuber, der sich auch noch an das "Bewährungsjahr" erinnerte, das es damals noch gab. "Ich bin ja eigentlich schon elf Jahre dabei, aber damals hat man erst mal ein Jahr auf Bewährung mitarbeiten müssen, bevor man dann aufgenommen worden ist", erinnerte sich Steinhuber.

PNP 28.03.2013
Pichelsteiner: Positive Bilanz gibt Ansporn für neue Aktivitäten

Kassier Otto Pfeffer übergibt sein Amt an Markus König
Regen. In ihrer Jahreshauptversammlung im Brauereigasthof Falter, bei der auch Neuwahlen auf dem Programm standen, haben die Pichelsteiner ihre bisherige Führung bestätigt. Lediglich der Kassier Otto Pfeffer übergab sein Amt an den jungen Nachfolger Markus König.
Zuvor begrüßte Präsident Walter Fritz die Mitglieder des Komitees, insbesondere Bürgermeisterin Ilse Oswald. Anschließend wurden die neuen Komiteemitglieder Christine Arend sowie Christoph Maier in das Komitee aufgenommen. Walter Fritz beschränkte sich in seinem Tätigkeitsbericht auf wesentliche Punkte, nachdem jeweils nach dem Pichelsteinerfest in den Kritiksitzungen die Details ohnehin aufgearbeitet werden.

Fritz ging auf die großen Herausforderungen ein, die die Pichelsteiner mit ihrem Komitee ehrenamtlich alljährlich meistern müssen. "Die große Außenwirkung des Festes ist uns eine Verpflichtung, das Beste zu geben", so der Präsident. Durch wechselnde Themen beim Festzugmotto, der Gondelfahrt, beim Tag der Wirtschaft und Tag der Landwirtschaft erreiche man immer wieder neue Besucher, alle werden aufs Neue gefordert, dem Thema gerecht zu werden.

Das ist auch der Reiz und Ansporn, innovativ und kreativ zu wirken. Hierbei engagieren sich die einzelnen Arbeitsgruppen mit Künstler Manfred Homolka für den Festzug, Edwin Stoletzky für die Gondelfahrt, Hermann Keilhofer für die Illumination sowie Helmuth Pfeffer für die Wasserspiele mit hohem Zeitaufwand. Anerkennung erhielt auch Martin Vanek für den Internet-Auftritt.
Vizepräsident Josef Steinhuber stellte in seinen Worten die Einsatz von Walter Fritz für die Pichelsteiner lobend heraus. Geschäftsführerin Christine Limböck machte deutlich, dass sich die Pichelsteiner selbst sehr hohe Anforderungen stellen und deren Erfüllung immer wieder bestens funktioniere.

Otto Pfeffer gab in seinem Finanzbericht Einblick in die derzeitige Situation und stellt fest, dass in seiner 22-jährigen Amtszeit als Kassier die Substanz gut ausgebaut werden konnte. Die Kassenprüfer bescheinigten ihm tadellose Kassenführung. Platzmeister Willy Schicker informierte über die Vertragsverhandlungen und freute sich, dem Komitee einen voll bestückten Platz für das Fest 2013 präsentieren zu können.
In seinen abschließenden Worten zollte Präsident Walter Fritz seinen Mitgliedern im Vorstand, allen Arbeitsgruppen, der Stadt mit Bürgermeisterin Ilse Oswald und auch der Brauerei Falter Anerkennung für die Zusammenarbeit. In den Dank schloss er Bundeswehr, das THW, BRK, Feuerwehr, TSC Regen, EC Moizerlitz und Regener Schützen mit ein. Bürgermeisterin Ilse Oswald stellte ebenfalls das besondere Engagement des Pichelsteinerkomitees und seiner Helfer für die Kreisstadt heraus. Beraten wurde dann noch über die Themen Festzug, Gondelfahrt und Rahmenveranstaltungen beim diesjährigen Fest.